Mannschaftsmeisterschaft: RSV I gewinnt gegen die Velberter SG II mit 5:3

Bereits nach kurzer Spieldauer mussten wir erst einmal einen Dämpfer hinnehmen. Dietmar an Brett 8 wurde kalt erwischt und verlor schon in der Eröffnung. Dafür sah es an den vorderen Weiß-Brettern ganz gut aus. Ingo (Brett 1) hatte einen Mehrbauern, die Stellung war jedoch recht geschlossen. Frank (Brett 3) hatte bei entgegengesetzten Rochaden mehr Möglichkeiten mit seinen Figuren und bestimmte das Spiel.

Nach 3 Stunden Spieldauer hatte Frank dann ein Schwerfigurenendspiel mit jeweils Dame, Turm und 5 Bauern erreicht, was sehr positiv aussah, denn die Bauern des Gegners waren total zersplittert. Leider ließ Frank ein Dauerschach durch die generische Dame zu. Bei Ingos Partie kam es ebenfalls zur Punkteteilung, da kein Fortkommen in der Stellung zu erkennen war. Nach einer weiteren halben Stunde erreichte auch Dieter ein Remis, nachdem er einen gefährlichen Angriff des Gegners mit Dame, Turm und Läufer erfolgreich abgewehrt hatte und in einem ausgeglichenen Bauernendspiel gelandet war.

Den Ausgleich zum 2,5:2,5 erzielte dann Thomas an Brett 2, der eine zunächst recht geschlossene Stellung öffnete und die Figuren des Gegners dadurch plötzlich in Bedrängnis gerieten. Michael (Brett 4) steuerte einen weiteren halben Punkt hinzu, da er trotz Minusbauer das Spiel halten konnte.

Die beiden verbliebenen Partien gingen über die Zeitkontrolle. Ivan hatte zu diesem Zeitpunkt zwar eine Figur mehr, diese kam aber nicht recht zur Geltung. Werner musste sich gegen die schon weit vorgerückten gegnerischen Mittelbauern wehren. Nachdem Damentausch gelang konnte Werner etwas aufatmen, denn jetzt zeigte sich, dass die Bauern aufzuhalten waren. Ivan gab seine Mehrfigur für zwei Bauern zurück und konnte nach 5 Stunden Spieldauer seinen Gegner bezwingen. Werner bot mannschaftsdienlich Remis an, was der Gegner aber ablehnte. Daraufhin gelang Werner sogar noch ein voller Punkt, da er einen Bauern laufen lassen konnte, der nur noch durch ein Figurenopfer des Gegner zu stoppen war.