Erste Mannschaft schließt die Saison mit einem Sieg gegen Unterbarmen I ab

Unser Gegner trat mit nur sechs Spielern an, daher lagen wir nach einer halben Stunde Spieldauer bereits mit 2:0 in Führung. Dies ließ uns aber nicht leichtsinnig werden, denn gerade mit solchen Konstellation hatten wir in der Vergangenheit schon 2x schlechte Erfahrungen gemacht und jeweils mit 3,5:4,5 verloren.

Bei Franks Partie an Brett 2 war Orang-Utan angesagt, was Frank sehr sicher behandelte. Nach knapp 2 Stunden Spieldauer erhielt er ein Remisangebot, was er nach kurzem Überlegen annahm. Die anderen Partien standen zu diesem Zeitpunkt gut bis ausgeglichen, wobei sich Ivan (Brett 5) eher auf die Verteidigung seiner Stellung beschränken musste.

An Brett 1 spielte Ingo gegen den isolierten d-Bauern seines Gegners. Obwohl sich noch alle Leichtfiguren auf dem Brett befanden, konnte man hier schon erkennen, dass Ingo „am Drücker“ war. Die Leichtfiguren des Gegner kamen einfach nicht zur Geltung.

Rudi (Brett 7) hatte ein gut stehendes Doppelturmendspiel, was er in ein Turmendspiel mit Mehrbauern verwandelte. Werner (Brett 8) spielte ebenfalls mit Mehrbauern, kam aber nicht dazu, seine Entwicklung abzuschließen. Nach Abtausch der Damen hatten die verblieben Figuren des Gegners so viel Spiel, dass er sich mit einem Remis zufriedengab. Nach etwas über 2 Stunden Spieldauer stand es damit 3:1. Kurze Zeit später machte auch Rudi Remis, da er nicht so recht mit seinem Mehrbauern vorankam.

Dieter an Brett 6 spielte sehr druckvoll. Nach einer Schlagfolge kam er mit einer Mehrfigur gegen zwei Bauern heraus, wobei die Bauern des Gegners keinen sehr vertrauenserweckenden Eindruck machten.

Ivans Gegner verstärkte immer mehr den Druck auf dem Damenflügel, eroberte dort einen Bauern und hatte dann freie Bahn für die eigenen Bauern. Nach etwas über 3 Stunden Spieldauer musste Ivan aufgeben. Stand 3,5:2,5

Mittlerweile hatte hatte sich Ingos Gegner seines Isolanis entledigt. Ingo tausche aber im Gegenzug eine Leichtfigur auf e3 ab und schuf dort einen neuen schwachen Bauern. Dieser Bauern ging dann auch schnell verloren. Nach Abtausch der restlichen Figuren hatte Ingo dann ein klar gewonnenes Bauernendspiel und sicherte uns so den Mannschaftssieg.

wischenzeitlich hatte Dieter sämtliche Bauern auf dem Damenflügel abgetauscht. Bei nur noch Turm, Läufer und zwei Bauern (gegen Turm und drei Bauern des Gegners) konnte er jetzt darangehen, entscheidend am Königsflügel vorzudringen. Dies gelang dann auch vortrefflich. Durch diesen weiteren Punkt konnten wir die Saison mit einem klaren 5,5:2:5-Sieg abschließen.